Bericht TV 1881 Alt­dorf II : TV Erlan­gen Bruck III 26:28 (10:16)

Das erste Spiel in der 100 jähri­gen Jubiläums­sai­son bestritt die zweite Mannschaft des TVA gegen die dritte Mannschaft aus Erlan­gen Bruck.
In der Vor­sai­son sah man in bei­den Spie­len nicht gut aus und ver­lor jew­eils deut­lich. Dies woll­ten die Jungs um Trainer­in Lena Zür­chauer und Co-Train­er Chris­t­ian Heißler (welch­er sich kurz vor Saison­be­ginn schw­er ver­let­zte und für die kom­plette Runde aus­fall­en wird) dieses mal bess­er machen – gemessen am End­stand gelang ihnen das auch rel­a­tiv gut.

In der ersten Hal­bzeit merk­te man der Heim­mannschaft noch deut­lich an, dass das Spielver­ständ­nis der zum Teil neu zusam­menge­set­zten Mannschaft noch aus­baufähig ist. Auch lies man sich zu oft auf 1:1‑Situation mit den erfahre­nen Bruck­ern ein, die ihre Chan­cen bis dahin kon­se­quent nutzten.
Nach gut 10 Minuten führten die Gäste mit 5 Toren (3:8), wenn man so möchte erwartungs­gemäß. Immer wieder leis­tete man sich zu leichte Fehler im Angriff und lud Erlan­gen damit zu Toren ein.
Im weit­eren Ver­lauf kon­nte Alt­dorf den Rück­stand nicht nen­nenswert reduzieren, sodass ein Hal­bzeit­ergeb­nis von 10:16 zus­tande kam.

Das Train­er­duo Zürchauer/Heißler sprach die erkan­nten Prob­leme direkt an, stellt die Abwehr auf eine 5:1‑Formation um und appel­lierte an die Moral der Mannschaft. Schließlich hat­te Alt­dorf in diesem Spiel nichts (mehr) zu ver­lieren, wollte die Gäste aber schon noch ein biss­chen ärg­ern.

Dies gelang der zweit­en Garde aus der Wal­len­ste­in­stadt in den näch­sten 30 Minuten immer bess­er. Nach kleinen Abstim­mungss­chwierigkeit­en in der neuen Deck­ungs­for­ma­tion stand diese von Minute zu Minute bess­er und zwang die Erlanger immer wieder ins Zeit­spiel und damit zu Wür­fen aus weniger guter Posi­tion.
Im Angriff spielte man die Spielzüge nun kon­se­quent zu Ende und wenn doch mal ein Zeit­spiel dro­hte, nahm sich Nico Liebel, an diesem Tag bester Alt­dorf Torschütze mit acht Tre­f­fern, ein Herz und don­nerte die Kugel über die hünen­hafte Abwehr sehenswert in die Maschen.
Nach 5 Minuten im zweit­en Durch­gang stand es nur noch 15:18, was sowohl der Mannschaft als auch den zahlre­ichen Fans Auftrieb gab.

Den Erlangern war anzumerken, dass Sie nicht mit diesem Wider­stand gerech­net hat­ten und sich nun doch mehr anstren­gen mussten als gehofft. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr Fehler schlichen sich ins Angriff­sspiel der Gäste ein und nach­dem nun auch Nico Küh­nel im Tor der Alt­dor­fer heiß lief und einige Würfe grandios entschärfe kon­nte, blieb der Abstand von 2–4 Toren beste­hen.
Nach 53 gespiel­ten Minuten stand es 23:25 und Jan Hertlein hat­te die große Chance auf ein Tor zu verkürzen. Frei vom Kreis scheit­erte er allerd­ings am gut reagieren­den Tor­wart.

Die Aufhol­jagd im zweit­en Durch­gang hat­te der Heim­mannschaft ziem­lich viel Kraft gekostet, sodass ein dur­chaus möglich­es und ver­di­entes Unentsch­ieden lei­der nicht mehr erzielt wer­den kon­nte.

Am Ende musste man sich dem klaren Favoriten mit 26:28 geschla­gen geben. Das Wie lässt für die neue Sai­son allerd­ings auf einige Punk­te hof­fen und auch die Moral in der Mannschaft ist auf jeden Fall intakt.
Jet­zt heißt es “Kopf hoch” und sich im näch­sten Spiel für den Ein­satz belohnen.

Für den TVA spiel­ten:
Nico Küh­nel (TW), Elias Zelinger (TW), Flo­ri­an Ogait, Jan Hertlein (3), Lorenz Pöl­lot (2), Jonathan Strößen­reuther (1), Corvin Mey­er (5/3), Raphael Schnei­der (2), Flo­ri­an Bräm­swig, Kil­ian Korn­prob­st (1), Nico Liebel (8), Thomas Liebel (4),