Bericht HC Forch­heim II : TV 1881 Alt­dorf II 25:24 (13:11)

Nach der knap­pen Auf­tak­t­nieder­lage gegen die Drittvertre­tung des TV Erlan­gen-Bruck führte es die zweite Her­ren­mannschaft des TV 1881 Alt­dorf zum ersten Auswärtsspiel der noch jun­gen Sai­son zum HC Forch­heim II. Nach der vor allem kämpferisch überzeu­gen­den zweit­en Hal­bzeit zum Saisonauf­takt wollte die Mannschaft um Train­er­duo Lena Zür­chauer und Chris­t­ian Heisler an diese Leis­tung anknüpfen und sich dies­mal auch mit den ersten Punk­ten belohnen. Wie bere­its eine Woche zuvor fan­den die Wal­len­ste­in­städter allerd­ings nicht opti­mal in die Par­tie. Im Angriff fehlte zunächst die nötige Kon­se­quenz und auch defen­siv bekam man noch nicht den gewün­scht­en Zugriff auf die Gast­ge­ber. Forch­heim wusste dies zu nutzen und set­zte sich in der Anfangsphase zunehmend ab. Beim Stand von 7:3 sah sich Lena Zür­chauer in der 14. Minute schließlich gezwun­gen, mit ihrer ersten Auszeit gegen­zus­teuern. Dies zeigte auch Wirkung. sodass die Abwehr nun aufmerk­samer agierte. Durch zwei Phasen der Überzahl kon­nten die Alt­dor­fer den zwis­chen­zeitlichen Fünf-Tore-Rück­stand Stück für Stück verkürzen und die Begeg­nung wieder deut­lich offen­er gestal­ten. Bis zur Hal­bzeit entwick­elte sich ein aus­geglich­enes und umkämpftes Spiel, sodass es mit einem knap­pen 13:11 für die Gast­ge­ber in die Kabi­nen ging.

Auch nach dem Seit­en­wech­sel schenk­ten sich bei­de Mannschaften nichts. Die Alt­dor­fer hiel­ten den Anschluss und ließen Forch­heim zunächst nicht entschei­dend davonziehen. Immer wieder fan­den die TVA-Spiel­er Lösun­gen gegen die geg­ner­ische Defen­sive, mussten auf der anderen Seite jedoch eben­falls hart für jeden Ball­gewinn arbeit­en. Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Alt­dorf nutzten die Gast­ge­ber schließlich, um sich wieder etwas Luft zu ver­schaf­fen. Mitte des zweit­en Durch­gangs dro­hte die Begeg­nung dann zu Gun­sten der Forch­heimer zu kippen.

Trainer­in Lena appel­lierte in ihrer zweit­en Auszeit an ihr Team, für die verbleiben­den knapp 18 Minuten noch ein­mal volle Konzen­tra­tion und eine geschlossene Mannschaft­sleis­tung auf die Plat­te zu brin­gen. Schließlich war weit­er­hin alles möglich und die ersten Punk­te der Sai­son keineswegs außer Reich­weite. Gesagt, getan: For­t­an wurde in der Abwehr noch inten­siv­er um jeden Ball gekämpft und auch im Angriff erspielte man sich immer wieder gute Möglichkeit­en. Einzig die Chan­cen­ver­w­er­tung ließ weit­er­hin zu wün­schen übrig, da man entwed­er am geg­ner­ischen Torhüter scheit­erte oder den Ball am Tor vor­beiset­zte. In dieser Phase erwies sich auch Nico Küh­nel im Alt­dor­fer Tor als wichtiger Rück­halt für seine Vorder­leute. Die Defen­sive der Gäste stellte Forch­heim nun zunehmend vor Prob­leme und auch zwei vergebene Sieben­meter seit­ens des Gast­ge­bers spiel­ten dem TVA in die Karten. Während Forch­heim über einen län­geren Zeitraum kaum noch zu Tor­erfol­gen kam, arbeit­ete sich Alt­dorf Tre­f­fer für Tre­f­fer zurück in die Begegnung.

Der Lohn für diese starke Phase fol­gte in der 55. Minute: Lorenz Pöl­lot erzielte mit seinem zweit­en Tre­f­fer des Tages den Aus­gle­ich zum 22:22. Aus einem Vier-Tore-Rück­stand hat­te die Mannschaft inner­halb von rund zwölf Minuten wieder ein völ­lig offenes Spiel gemacht. Die let­zten fünf Minuten boten schließlich Span­nung pur. Forch­heim kon­nte sich noch ein­mal mit zwei Tre­f­fern abset­zen, doch die Moral der Alt­dor­fer hielt stand und man kämpfte unbeir­rt weit­er. Der let­zte Angriff der Forch­heimer fand glück­licher­weise nicht den Weg ins Alt­dor­fer Tor, wodurch tat­säch­lich noch die Chance auf einen nach dem Spielver­lauf ver­di­en­ten Punk­t­gewinn bestand. Die Wal­len­ste­in­städter spiel­ten wiederum ihren let­zten Angriff nahezu bis zur Schlusssirene aus, doch der abschließende Wurf kon­nte lei­der nicht mehr im Tor unterge­bracht werden.

So musste die zweite Her­ren­mannschaft des TVA trotz ein­er starken kämpferischen Leis­tung mit ein­er bit­teren 25:24-Niederlage die Heim­reise antreten. Wie bere­its beim 26:28 gegen Erlan­gen-Bruck fehlten es am Ende an ein­er kon­stan­ten Leis­tung im Angriff, um sich für den betriebe­nen Aufwand auch mit Toren zu belohnen. Pos­i­tiv her­vorzuheben ist erneut die Moral der Mannschaft: Trotz mehrerer Rückschläge und eines Vier-Tore-Rück­stands in der zweit­en Hälfte gab sich das Team zu keinem Zeit­punkt auf und kämpfte sich bis in die Schlussminute zurück. 

Nun heißt es, die guten Ansätze aus den ersten bei­den Saison­spie­len auszubauen und sich endlich die ersten Punk­te in dieser Sai­son zu sich­ern. Bere­its am kom­menden Sam­stag, den 10.10.2026, um 14 Uhr bietet sich die näch­ste Gele­gen­heit dazu, wenn der HC Hers­bruck in die heimis­che Halle kommt.

Für den TVA spiel­ten: Nico Küh­nel (TW), Sven Mey­er (TW), Flo­ri­an Ogait, Jan­nik Strößen­reuther (2), Lorenz Pöl­lot (2), Nico Liebel (4), Jonathan Strößen­reuther (2), Corvin Mey­er (6), Raphael Schnei­der (2), Flo­ri­an Bräm­swig (1), Ser­hii Nepocha­tov, Kil­ian Korn­prob­st, Thomas Liebel (5)