10.10.2026 Damen I – HG Amberg 24:25 (12:15)

Ver­gan­genen Sam­stag durfte die Damen I des TVA gegen die HG Amberg in heimis­ch­er Halle antreten. Nach sein­er über­stande­nen Knieop­er­a­tion kon­nte nun Train­er Jür­gen Heubeck wieder coachen und wurde von Robin Rohr unter­stützt. Sie sprachen in der Kabine das let­zte erfol­gre­iche Spiel gegen Neun­burg an und beschworen ihre Damen darin, noch eine Schippe draufzule­gen und die bessere Mannschaft heute zu sein. Die Alt­dor­ferin­nen wussten, worauf sie sich gegen die Gäste aus Amberg ein­stellen mussten: ein paar wurf­s­tarke Rück­raum­spielerin­nen und viel Spiel über den Kreis, das durch eine kom­pak­te Abwehrar­beit, in der man sich gegen­seit­ig aushil­ft, unter­bun­den wer­den soll.

Die erste Hal­bzeit zeigte bere­its, dass es an diesem Tag eine umkämpfte und span­nende Par­tie wer­den sollte. Bere­its in der ersten Minute fiel je ein Tor auf bei­den Seit­en (1:1). Zwar stell­ten die Alt­dor­ferin­nen wie in der vorheri­gen Woche eine sta­bile Abwehrfor­ma­tion hin, so dass man einige Bälle gewin­nen kon­nte. Allerd­ings brach Amberg oft durch kleine Lück­en durch, die nicht rechtzeit­ig zugeschoben wur­den und man erhielt einige Strafwürfe, die die Gäste alle­samt ver­wan­del­ten. Vorne spiel­ten die Damen geduldig durch, scheit­erten aber einige Male an der Amberg­er Torhü­terin. Die Par­tie blieb dementsprechend aus­geglichen, bis Amberg einen 3:0‑Lauf hin­legte und sich auf drei Tore zum Ende der ersten Hälfte abset­zen kon­nte (12:15).

In der Hal­bzeit­pause besprachen die Damen, vorne kon­se­quenter abzuschließen und hin­ten weit­er­hin füreinan­der zu kämpfen. Der Rück­stand mit drei Toren war dur­chaus aufhol­bar und zwei Punk­te immer noch drin. Es galt also weit­er­hin die kämpferische Ein­stel­lung hochzuhalten.

In der zweit­en Hälfte verkürzten Julia Brix und Vanes­sa Hiller den Rück­stand auf ein Tor (14:15), doch legte Amberg daraufhin wieder nach und erhöhte den Rück­stand auf vier Tore (14:18). In ein­er hitzi­gen Sit­u­a­tion in der Abwehr kam es dann noch zu ein­er dop­pel­ten Unterzahl für den TVA, die glück­licher­weise den Rück­stand nicht ver­größerte. Die Alt­dor­ferin­nen kämpften sich wieder her­an, hin­ten stellte man auf eine 5–1‑Abwehr um und ver­schob kom­pakt, so dass Amberg weniger gelang. Vor allem in der zweit­en Welle legten die Damen nochmal nach und tank­ten sich durch die Amberg­er Abwehrrei­he. Miri­am Fed­er glich in der 49. Minuten zum 21:21 aus, doch gin­gen die Gäste wieder in Führung (21:22). Lei­der gelang es dem TVA nicht die Hand über das Spiel zu gewin­nen, ver­gab man drei Strafwürfe sowie einige Chan­cen aus dem Posi­tion­san­griff. In der 58. Minute kon­nten die Damen durch Vanes­sa Hiller erneut aus­gle­ichen (24:24). Während des Time-Outs in den let­zten 50 Sekun­den besprach man, nicht den Ball frühzeit­ig zu ver­lieren, um Amberg nicht die Chance eines Angriffs zu geben. Dies gelang nicht und Amberg gewann erneut den Ball und legte eben­so die Time-Out-Karte hin. Clever agieren in der Abwehr und keine leichte Tor­chance für die Gäste bieten, war die Devise für die Damen. Doch der Moment war am heuti­gen Tag nicht auf Seit­en der Alt­dor­ferin­nen. Amberg nutzte ihren let­zten Angriff und erzielte durch einen Wurf aus dem Rück­raum in den let­zten 5 Sekun­den das entschei­dende Tor zum 24:25.

Nachvol­lziehbare Ent­täuschung war in den Gesichtern der Damen geschrieben. Warum kon­nte man sich hier nicht in den entschei­den­den Momenten durch­set­zen? Warum schafft man es nicht, den Geg­n­er ins Hin­tertr­e­f­fen zu schick­en und nicht selb­st immer einem Rück­stand hin­ter­her zu laufen? Vielle­icht sollte man sich mit diesen Fra­gen nicht beschäfti­gen, son­dern daran fes­thal­ten, was die Damen heute gut gemacht haben: die Stärke ihrer kom­pak­ten Abwehr, ihr schnelles Nachziehen durch die zweite Welle sowie ihre kämpferische Ein­stel­lung. Es gilt also weit­er­hin, noch eine Schippe draufzule­gen und füreinan­der einzustehen.

In der kom­menden Woche geht es für die Damen I des TVA nach Forch­heim gegen die SV Buck­en­hofen. Mit dem ein­deutig besseren Start in die Sai­son wird die Mannschaft um Sieg­bert Bauer die Favoriten­rolle ein­nehmen. Doch die Damen I haben hier dur­chaus Chan­cen auf zwei Punk­te, wenn sie die entschei­den­den Momente auf ihre Seite ziehen kön­nen. Es ver­spricht also wieder eine umkämpfte und span­nende Par­tie zu wer­den. Anpfiff für die Damen I ist am kom­menden Son­ntag, den 18.10.2026, um 15 Uhr in Forch­heim. Über zahlre­iche Unter­stützung auch auswärts wür­den sich die Damen sehr freuen.

Für Alt­dorf spielten:

Lena Zür­chauer (TW), Ali­na Buttch­er (TW), Marie Jäger (5), Vanes­sa Hiller (6), Angeli­na Habrank, Michaela Heubeck, Miri­am Fed­er (2), Petra Übelmess­er (1), Julia Brix (3), Manuela Wenst, Christi­na Max­ein­er (1), Han­nah Fed­er, Lena Vogel (6).