Am ver­gan­genen Sam­stag war es endlich so weit: Die weib­liche E‑Jugend startete beim Turnier in Feucht in die neue Hand­ball­sai­son. Die Vor­freude war groß – doch min­destens genau­so groß war die Ner­vosität. Denn die Mädels hat­ten in ihrer bish­eri­gen Hand­bal­l­lauf­bahn noch keinen Sieg auf ihrem Kon­to. Umso fleißiger und motiviert­er wurde in den ver­gan­genen Wochen trainiert.

Schon vor der Sai­son hat­ten die Spielerin­nen gemein­sam ein Plakat mit ihren Zie­len gestal­tet. Ein Ziel tauchte dabei immer wieder auf: Ein Spiel gewin­nen! Entsprechend anges­pan­nt war die Stim­mung in der Kabine vor dem ersten Anpfiff. Um die Ner­vosität abzuschüt­teln, wurde kurz­er­hand das getan, was die Mädels beson­ders gut kön­nen: Gemein­sam tanzen, sin­gen und sich gegen­seit­ig motivieren.

Ein hol­priger Start

Im ersten Spiel gegen den Gast­ge­ber aus Feucht erwis­cht­en die Mädels zunächst einen guten Start. Ein klein­er Hoff­nungss­chim­mer machte sich bre­it – vielle­icht sollte es heute endlich klap­pen! Doch nach rund zehn Minuten schlichen sich immer mehr Fehler und Unstim­migkeit­en ein. Gefühlt war es ein­fach noch nicht unsere Uhrzeit, und einige Spielerin­nen wirk­ten, als wären sie noch nicht ganz wach.

Am Ende mussten sich die Mädels lei­der geschla­gen geben. Die Ent­täuschung war groß und die Stim­mung zunächst gedrückt. In der Kabine gab es deshalb eine klare Ansage: Wir sind ein tolles Team, wir haben viel mehr Poten­zial, als wir ger­ade gezeigt haben, und wir kön­nen das näch­ste Spiel gewinnen!

Diese Worte soll­ten nicht ohne Wirkung bleiben. Die Pause wurde genutzt, um neue Kraft zu tanken, eine Runde Trauben­zuck­er zu naschen und natür­lich – wie sollte es anders sein – noch ein­mal gemein­sam ordentlich das Tanzbein zu schwin­gen. Die Stim­mung wurde bess­er, der Teamgeist war zurück und die Moti­va­tion für das zweite Spiel stieg.

Gemein­sam zum ersten Sieg!

Gegen Winkel­haid zeigten die Mädels dann ein ganz anderes Gesicht. Von Beginn an kamen sie gut ins Spiel, zeigten schöne Aktio­nen und bewiesen vor allem eines: Wenn alle zusam­me­nar­beit­en, ist vieles möglich!

Die Mannschaft spielte miteinan­der, unter­stützte sich gegen­seit­ig und kämpfte gemein­sam um jeden Ball. Beson­ders schön war, dass sich die Tore auf fast alle der elf mit­gereis­ten Spielerin­nen verteil­ten. Jede Einzelne trug ihren Teil zum Erfolg bei – genau so, wie es sich ein echt­es Team wünscht.

Und dann war es endlich so weit: Das Schlusssig­nal ertönte und der Sieg war per­fekt! Die gesamte Anspan­nung fiel mit einem Schlag ab. Jubel, strahlende Gesichter und pure Freude erfüll­ten die Halle. Die Mädels lagen sich in den Armen und kon­nten es kaum fassen.

Endlich! Der allererste Sieg war geschafft!

Ein Häkchen auf der gemein­samen Ziel­liste kann damit geset­zt wer­den. Und dieser Sieg bedeutet so viel mehr als nur zwei Punk­te: Er zeigt den Mädels, was sie gemein­sam erre­ichen kön­nen, wenn sie an sich glauben, füreinan­der kämpfen und als Team auftreten.

Ein Ver­sprechen ist ein Versprechen!

Was die Eltern vielle­icht noch nicht wis­sen: Auf der offiziellen Ziel­liste stand noch ein weit­eres, ganz beson­deres Ver­sprechen. Die geheime Zusatz­mo­ti­va­tion lautete näm­lich: Wenn wir das erste Spiel gewin­nen, gehen wir gemein­sam zu McDonald’s! 😄

Tja, liebe Eltern – ihr wisst, was das bedeutet! Der erste Sieg ist da und das Ver­sprechen wird natür­lich zeit­nah eingelöst.

Ein aufre­gen­der Turniertag mit Höhen und Tiefen, ein­er großen Por­tion Ner­vosität, ganz viel Teamgeist und einem unvergesslichen Hap­py End liegt hin­ter uns. Die Mädels dür­fen mächtig stolz auf sich sein!

Und wer weiß – vielle­icht war dieser erste Sieg ja erst der Anfang ein­er ganzen Rei­he weit­er­er Erfolgserlebnisse.

Weit­er so, Mädels! Wir sind stolz auf euch! 💪🤾‍♀️❤️

Es spiel­ten: Annabell, Emil­ia, Frie­da, Katha­ri­na, Mae­va, Mar­garete, Marie, Mar­lene O., Mar­lene L., Vik­to­ria, Yeva