18.10.2026 – SV Buck­en­hofen – TV 1881 Alt­dorf 23:25 (10:8)

Am ver­gan­genen Son­ntag waren die Damen I des TV 1881 Alt­dorf auswärts beim SV Buck­en­hofen gefordert. Nach den ver­gan­genen Spie­len wollte die Mannschaft endlich wieder zeigen, was in ihr steckt, und sich für die eigene Arbeit belohnen. Dass dies mit einem 23:25-Auswärtssieg gelang, war vor allem ein­er geschlosse­nen Mannschaft­sleis­tung, ein­er erneut starken Abwehr und ein­er kämpferischen Ein­stel­lung bis zur let­zten Minute zu verdanken.

Dabei erwis­cht­en die Gast­ge­berin­nen zunächst den besseren Start. Alt­dorf tat sich in der Anfangsphase schw­er, ins Spiel zu find­en, und lag nach weni­gen Minuten mit 1:4 zurück. Im Angriff fehlte zunächst die let­zte Kon­se­quenz im Abschluss, während Buck­en­hofen seine Chan­cen zu nutzen wusste. Doch die Alt­dor­ferin­nen ließen sich davon nicht ent­muti­gen und kämpften sich Schritt für Schritt zurück in die Par­tie. Vor allem Julia Brix über­nahm Ver­ant­wor­tung und set­zte mit wichti­gen Tre­f­fern immer wieder Akzente. So gelang es dem TVA, den Rück­stand nach und nach zu verkürzen. Trotz­dem ging es mit einem 10:8 für die Gast­ge­berin­nen in die Halbzeitpause.

In der Kabine war klar, worauf es in der zweit­en Hälfte ankom­men würde: weit­er­hin geschlossen vertei­di­gen, sich gegen­seit­ig unter­stützen und im Angriff mit mehr Entschlossen­heit auftreten. Die Mannschaft nahm sich diese Vor­gaben zu Herzen und zeigte nach dem Seit­en­wech­sel eine starke Reaktion.

Es war vor allem die kom­pak­te und kon­se­quente Abwehr, die den Grund­stein für den Erfolg in der zweit­en Hal­bzeit legte. Die Alt­dor­ferin­nen arbeit­eten im Ver­bund, ver­schoben aufmerk­sam und halfen sich gegen­seit­ig aus. Buck­en­hofen musste sich seine Tore hart erar­beit­en und fand zunehmend schw­er­er Lösun­gen gegen die sta­bile Defen­sive des TVA. Auch in schwieri­gen Phasen hielt die Mannschaft zusam­men, kämpfte um jeden Ball und zeigte, dass sie sich aufeinan­der ver­lassen kann.

Im Angriff über­nahm Julia Brix eine beson­ders wichtige Rolle. Mit ins­ge­samt acht Tre­f­fern war sie die erfol­gre­ich­ste Torschützin der Alt­dor­ferin­nen und überzeugte mit ein­er starken Leis­tung. Immer wieder fand sie Lösun­gen gegen die geg­ner­ische Abwehr und brachte ihr Team mit wichti­gen Toren zurück ins Spiel. Doch auch die übri­gen Spielerin­nen tru­gen ihren Teil zum Erfolg bei: Judith Siems und Han­nah Fed­er erziel­ten jew­eils vier Tre­f­fer, Marie Jäger steuerte drei Tore bei. Es war das Zusam­men­spiel der gesamten Mannschaft, das am Ende den Unter­schied machte.

Die Par­tie blieb bis in die Schlussphase span­nend. Beim Stand von 19:19 war weit­er­hin alles offen, und bei­de Teams kämpften um jeden Ball. Doch genau in dieser entschei­den­den Phase bewiesen die Alt­dor­ferin­nen Ner­ven­stärke und Zusam­men­halt. Mit wichti­gen Tre­f­fern set­zte sich der TVA ab und erspielte sich einen kleinen Vor­sprung. Auch wenn Buck­en­hofen noch ein­mal verkürzen kon­nte, ließen sich die Gäste den Sieg nicht mehr nehmen. Am Ende stand ein hart erkämpftes, aber ver­di­entes 23:25 auf der Anzeigetafel.

Nach ein­er inten­siv­en Par­tie kon­nten die Damen I damit endlich wieder jubeln. Der Sieg ist nicht nur eine Beloh­nung für den Ein­satz der ver­gan­genen Wochen, son­dern auch ein schön­er Erfolg für die Mannschaft und ihren Train­er Jür­gen Heubeck. Die erneut starke Abwehrleis­tung, der Kampfgeist und die gegen­seit­ige Unter­stützung zeigen, welch­es Poten­zial in diesem Team steckt. Gle­ichzeit­ig hat die Mannschaft bewiesen, dass sie auch in engen Spie­len zusam­men­hält und gemein­sam Lösun­gen findet.

Dieser Auswärtssieg soll nun Rück­en­wind für die kom­menden Auf­gaben geben. Die Rich­tung stimmt: Wenn die Damen I weit­er­hin als geschlossene Ein­heit auftreten, in der Abwehr füreinan­der kämpfen und im Angriff mit Selb­stver­trauen agieren, kön­nen sie auf dieser Leis­tung aufbauen.

Für Alt­dorf spielten:

Lena Zür­chauer (TW), Marie Jäger (3), Vanes­sa Hiller (1), Angeli­na Habranke, Miri­am Fed­er (3), Petra Übelmess­er, Marie Schneeweiß, Ali­na Buttch­er, Julia Brix (8), Judith Siems (4), Han­nah Fed­er (4), Lena Vogel (2).