Altdorf – Ihr mittlerweile achtes Volleyball-Camp konnten die TV-Volleyballerinnen in den Faschingsferien anbieten. Vom Faschingsdienstag (17. Februar) bis Donnerstag (19. Februar). Ein eingespieltes Trainerteam um Zweitbundesliga-Headcoach Christy Swagerty konnte sechzig Nachwuchs-Volleyballerinnen an den drei Tagen fordern, fördern und pädagogisch betreuen. Swagerty, die die Idee der Camps in der Altdorfer Mittelschule zusammen mit Team-Managerin Annemarie Böhm ins Auge gefasst hat, ist stolz darauf, dass dieses Jahr sich noch mehr Spielerinnen als sonst gemeldet hätten. Aus dem Großraum Nürnberg, aus der Oberpfalz, manche noch von weiter weg. Eine hochgewachsene 15-Jährige ist das sechste Mal mit von der Partie in Altdorf, kommt aus München und übernachtet dann bei den Großeltern in Feucht.
Großartig findet es die US-amerikanische Trainerin Swagertyaußerdem, dass sechs Co-Trainerinnen aus ihrem Bundesligateam die Nähe zu den Youngsters suchen. „Das ist ein Teil unseres Konzeptes“. Die Mädels erleben die Spielerinnen nicht von der Tribüne aus, sondern sind zusammen mit ihnen auf Augenhöhe gemeinsam auf dem Volleyball-Feldern. „Ein wichtiger Perspektivenwechsel.“ Insgesamt sind neun Co-Trainerinnen mit vor Ort, Patrick Bobisch ist der einzige Mann.
Die 21-jährige Co-Trainerin Lily Zant, 176 cm groß, die seit dieser Saison im Bundesligateam als Mittelblockerin dabei ist, hat an den Camptagen wichtige Funktionen übernommen. Sie betont, dass „unser Trainerteam Teamfähigkeit, individuelle Sicherheit („individual growth“) und positive Menta-litätvermitteln möchte“. Natürlich neben technischen Fertigkeiten, taktischen Fähigkeiten und anfänglicher Sicherheit im Läufersystem. Lily selbst spielt Volleyball seit ihrem 11. Lebensjahr, angefangen hat sie in Schwandorf und aktuell macht sie eine Ausbildung als Physiotherapeutin in Regensburg.
Beim Mittagessen(Schnitzel, Kartoffelsalat, Bandnudeln) tauscht sich eine Gruppe von fünf Mädchen über die vergangenen Tage aus. Für Sophia (7 Jahre), Larissa (7 Jahre), Leo (13 Jahre), Suzanne (11 Jahre), Jule (6 Jahre) seien „Training und Essen“ die Höhepunkte gewesen. Außerdem hätten sie Hechtbagger, richtiges Pritschen, Aufschläge und Auf-den Boden-Fallen gelernt. Sie kommen alle aus dem Nürnberger Großraum. Swagerty bilanziert, dass der Zulauf an Camp-Teilnehmern dieses Jahr so groß war wie noch nie. Im Sommercamp strebe man ein neues Format mit Camptagen für Jüngere und Ältere und ein integriertes Turnierspiel der Bundesligamannschaft an.
-Pev-