11:30 Uhr Anpfiff. Bei ein­er der­ar­tig frühen Anwur­fzeit wür­den die Aller­meis­ten wohl mit einem Jugend­spiel rech­nen doch stattdessen stand ver­gan­genen Sam­stag die erste Her­ren des TV Alt­dorfs auf dem Feld. Auf­grund ein­er Ter­minüber­schnei­dung war das vor­let­zte Saison­spiel der Wal­len­ste­in­städter gegen den SV Buck­en­hofen II zweiein­halb Stun­den nach vorne ver­legt wor­den. Neben der unge­wohn­ten Spielzeit plagten die Heim­mannschaft auch noch krankheits­be­d­ingte Per­son­al­sor­gen. Die Alt­dor­fer trafen jedoch auf eine nicht weniger dez­imierte Buck­en­hofer Mannschaft, die mit nur einem einzi­gen Auswech­sel­spiel­er anreiste.

Die Train­er Löw und Keller­mann wiesen ihre Mannschaft an, sich von all diesen Umstän­den nicht bee­in­flussen zu lassen und mit Diszi­plin und ordentlich Stim­mung auch diese zwei Punk­te einzu­sack­en. Zudem wollte man den zahlre­ichen Fans, die trotz der frühen Stunde in die Halle gekom­men waren, etwas zurückgeben.

Mit einer stabilen Abwehr zu einem guten Start

Dies nahm sich die Mannschaft nach einem zuvor etwas ver­schlafen­em Aufwär­men zu Herzen. Das Mit­tel­block­duo aus Jakob Pöl­lot und Timo Löw erwies sich als würdi­ger Ersatz für die aus­ge­fal­l­ene Abwehrstütze Volz-Pechtl und so ließ der TVA nach einem ersten schnellen Gegen­tr­e­f­fer hin­ten kaum noch etwas zu. Auch das Tem­po nach vorne ließ wenig zu wün­schen übrig. Einzig in der Ver­w­er­tung der Gegen­stöße leis­teten sich die Alt­dor­fer immer wieder Unkonzen­tri­ertheit­en und ver­gaben einige klare Tor­chan­cen. Unterm Strich erar­beit­eten sich die Gast­ge­ber so in den ersten achtzehn Minuten eine kom­fort­able 13:2‑Führung.

Nach ein­er Auszeit fand die zweite Mannschaft aus Buck­en­hofen zwar etwas bess­er ins Spiel, wirk­lich an Boden gut­machen kon­nten sie jedoch nicht. Zu allem Über­fluss ver­let­zte sich auch noch ihr Rück­raum­link­er Thomas Sainz Derut unglück­lich, was den ohne­hin schon kleinen Kad­er des Geg­n­ers weit­er aus­dün­nte. Wir wün­schen an dieser Stelle gute Besserung.

Aus­bauen kon­nte der TVA seine Führung jedoch auch nicht weit­er und so gin­gen bei­de Mannschaften mit einem leis­tungs­gerecht­en 18:7 in die Halbzeitpause.

Konzentrierter Start in die zweite Halbzeit

Aus dieser kamen die Wal­len­ste­in­städter deut­lich konzen­tri­ert­er zurück als im Spiel zuvor. Mit den eige­nen Fans im Rück­en zog die Heim­mannschaft das Tem­po noch ein­mal an. Die Abwehr blieb weit­er­hin konzen­tri­ert und die klaren Wur­fchan­cen wur­den bess­er genutzt. So set­zte sich die Mannschaft gegen Mitte der zweit­en Hal­bzeit bis zum 28:11 ab.

Als der Geg­n­er in dieser Phase dann auch noch ihren angeschla­ge­nen Young­ster Julius Gumb­mann aus dem Spiel nehmen musste und man­gels Ersatzspiel­er nur noch zu fün­ft weit­er­spie­len kon­nte, entsch­ied das Train­er­duo Löw-Keller­mann dem fairen Geg­n­er aus Buck­en­hofen Respekt zu zollen und nah­men eben­falls einen ihrer Spiel­er vom Feld. Glück­licher­weise kon­nte der SV einige Minuten später wieder auf sechs Leute auffüllen.

Unab­hängig von allen äußeren Ein­flüssen spiel­ten die Alt­dor­fer ihren Stiefel immer weit­er runter. Ausgenom­men hier­von natür­lich der wie üblich pos­i­tive Ein­fluss der Heim­fans, die am Ende einen 41:14 Sieg mit ihrer Mannschaft feiern konnten.

Ausblick auf das kommende Spiel

Mit diesem Heimer­folg ist der TVA nur noch ein Spiel von ein­er makel­losen Rück­runde ent­fer­nt. Gegen die SG Auerbach/Pegnitz II beim Heim­spielt­ag am kom­menden Son­tag, den 24.03., wird dies jedoch sicher­lich keine Form­sache. Im Hin­blick auf die Rel­e­ga­tion, die die Wal­len­ste­in­städter mit ihrem Sieg über Buck­en­hofen sich­er erre­icht haben, gilt also weit­er Voll­gas zu geben, um mit einem let­zten Saison­er­folg in die Rel­e­ga­tion starten zu können.

 

 

Für den TV Alt­dorf spiel­ten: Alex Hiller (TW), Daniel Heim­pel (TW), Jan­nik Strößen­reuther (1), Timo Löw (2), Michael Franz (2), Tobias Pechtl (8), Niklas Hellmich (2), Jakob Pöl­lot (3), Nico Liebel (4), Mar­co Hiller (6), Pas­cal Vock­ert (9), Erik Waß­mann (4)

Train­er: Thomas Löw, Christoph Keller­mann, Frank Abraham