Nach knapp drei Monat­en war es wieder so weit. Mit Aus­nahme der Damen I maßen sich erneut alle Alt­dor­fer Erwach­se­nen­mannschaften mit ihren Lig­akonkur­renten aus Hers­bruck. Dieses Mal allerd­ings vor heimis­ch­er Kulisse. Nach­dem zuvor die Damen II ihren ersten Sieg gegen die Gäste feiern kon­nten, war es an der Her­ren I des TVA auch die näch­sten zwei Punk­te in der Vorstadt zu behal­ten. Als zusät­zliche Moti­va­tion rief das Train­er­duo Löw/Kellermann ihren Spiel­ern die let­zte Sai­son in Erin­nerung. Mit einem Unentsch­ieden und ein­er Nieder­lage waren die Wal­len­ste­in­städter gegen den Mitab­steiger aus Mit­tel­franken klar unter ihren Möglichkeit­en geblieben. Jet­zt hieß es also Revanche nehmen.

Schwacher Start der Altdorfer

Doch das Feuer, das die Spiel­er deswe­gen in der Kabine ver­spürt hat­ten, ver­puffte in den ersten Minuten nach Anpfiff schnell. Anstatt mit dem Heimvorteil und der eige­nen Halle im Rück­en direkt das Kom­man­do in der Par­tie zu übernehmen, über­ließ man den Gästen das Par­kett. Die junge Hers­bruck­er Mannschaft nahm dies dank­end an und bestrafte das fahrige Spiel der Alt­dor­fer mit einem 4:8 nach nur dreizehn gespiel­ten Minuten. Vorne ver­war­fen die Roten, was es zu ver­w­er­fen gab und auch die son­st so starke Abwehr wies große Lück­en auf. In dieser Phase kon­nten sich die Gast­ge­ber vor allem bei ihrem Tor­wart bedanken, dass die Führung nicht noch deut­lich­er ausfiel.

Eine ausgeglichene Partie

Dank der Unter­stützung der laut­starken Heim­fans gelang es der Mannschaft nach fün­fzehn gespiel­ten Minuten dann doch endlich, einen Fuß in die Par­tie zu bekom­men. Doch obwohl der TVA nun erst­mals wieder sein Poten­tial ins­beson­dere in der Abwehr andeutete, so reichte das für eine deut­liche Trendwende nicht aus. Ins­beson­dere, weil der geg­ner­ische Hüter Patric John einen absoluten Sah­ne­tag erwis­chte und die nun bess­er her­aus­ge­spiel­ten Chan­cen Mal um Mal vere­it­elte. Fol­gerichtig ging es mit einem leis­tungs­gerecht­en 13:13 in die Pause.

Auch die zweite Hal­bzeit brachte keine größere Verän­derung. Die Alt­dor­fer Abwehr stand rel­a­tiv sta­bil, doch im Angriff war weit­er der Wurm drin. Die zahlre­ichen Fans ließen sich davon jedoch nicht beir­ren und feuerten ihre Jungs lei­den­schaftlich immer weit­er an. Diese Behar­rlichkeit des eige­nen Anhangs zahlte sich in der Schlussvier­tel­stunde endlich aus.

Der TVA mit dem längeren Atem

Zudem macht­en sich hier die Train­ing­sein­heit­en von Ath­letik­coach Christoph Keller­mann bemerk­bar. Während der Hers­bruck­er Mannschaft langsam die Puste aus­ging, kon­nten die Wal­len­ste­in­städter ihr Tem­po nochmal anziehen und sich mit einem Sechs-Tore-Lauf erst­mals entschei­dend abset­zen. Auch der let­zte Ver­such des HC mit ein­er Man­ndeck­ung das Spiel noch zu ihren Gun­sten zu wen­den, scheit­erte. Vielmehr nutzte der TVA die nun großen freien Räume eiskalt aus. Bei einem Spiel­stand von 28:22 pfiff das Schied­srich­ter­duo Lell/Meier die Par­tie schließlich ab, wobei das Ergeb­nis gemessen an der Leis­tung bei­der Mannschaften wohl etwas zu deut­lich ausfiel.

Ausblick auf die kommende Woche

Nach diesem Heimer­folg der Kat­e­gorie Arbeitssieg wollen die Alt­dor­fer Jungs in ihrem näch­sten Spiel wieder eine Schippe drau­fle­gen. Die Gele­gen­heit dazu bekom­men sie bere­its am kom­menden Sam­stag. Dann geht es auswärts um 15 Uhr gegen SG DJK Erlangen/Baiersdorf.

 

 

Für den TV Alt­dorf spiel­ten: Alexan­der Hiller (TW), Daniel Heim­pel (TW), Patrick Pechtl (1), Timo Löw (5), Michael Franz, Julian Lill (3), Alexan­der Tröster, Domenic Volz (4), Tobias Pechtl (5), Jakob Pöl­lot (1), Nico Liebel, Mar­co Hiller (6), Pas­cal Vock­ert (2), Erik Waß­mann (1)

Train­er: Thomas Löw, Christoph Keller­mann, Frank Abraham