Die Damen I des TV 1881 Alt­dorf unter­liegen bei der SG Regens­burg deut­lich mit 32:22.
Die Ansprache von Coach Mar­co Hiller vor Beginn der Par­tie war klar und deut­lich: Als geschlossene Ein­heit wollte man auftreten und vor allem das schnelle Kon­ter­spiel der SG Regens­burg kon­se­quent unterbinden. Entsprechend motiviert gin­gen die Alt­dor­fer Mädels in die Begeg­nung und kon­nten bere­its kurz nach dem Anpfiff mit dem ersten Tre­f­fer in Führung gehen.
In den Anfangsminuten zeigte sich Alt­dorf präsent und fokussiert. Zwei frühe Zwei-Minuten-Strafen auf Seit­en der Gast­ge­berin­nen spiel­ten der Mannschaft zusät­zlich in die Karten und ermöglicht­en in der 6. Spielminute eine 1:3‑Führung. Lei­der sollte dies der let­zte Führungstr­e­f­fer der Par­tie bleiben.

Im weit­eren Ver­lauf schlichen sich ver­mehrt hastige Abschlüsse und ungenutzte Tor­chan­cen ins Angriff­sspiel der Alt­dor­ferin­nen ein. Die SG Regens­burg nutzte diese Phase kon­se­quent aus und set­zte sich Tor um Tor ab. Beim Spiel­stand von 9:4 in der 17. Minute sah sich das Train­erteam gezwun­gen, die erste Auszeit zu nehmen.
Trotz der klaren Vor­gabe, mehr Kon­se­quenz in die eige­nen Würfe zu leg­en und im Angriff geduldiger zu agieren, gelang es den Damen nur phasen­weise, diese Inhalte auf das Spielfeld zu brin­gen. Auch eine zwis­chen­zeitliche Umstel­lung auf eine 5:1‑Deckungsformation brachte nicht die erhoffte Wende. Zu oft fand Regens­burg Lösun­gen im Angriff und blieb weit­er­hin effizient im Abschluss. Fol­gerichtig ging es mit einem Spiel­stand von 16:10 in die Hal­bzeit­pause.

In der Kabine fand das Train­erteam deut­liche, zugle­ich aber motivierende Worte. Klar war zu diesem Zeit­punkt, dass vor allem im Angriff­sspiel noch deut­lich Luft nach oben bestand. Kon­se­quenter Abschluss, mehr Überzeu­gung in den Aktio­nen und der Spaß am Hand­ball soll­ten der Schlüs­sel für eine mögliche Aufhol­jagd sein. In der Defen­sive wollte man wieder zur sta­bil­eren 6:0‑Deckung zurück­kehren, um die Lück­en in den eige­nen Rei­hen zu schließen.
Doch trotz dieser klaren Vor­gaben und eines engagierten Starts in die zweite Hal­bzeit war es erneut die SG Regens­burg, die den ersten Tre­f­fer nach Wieder­anpfiff erzielte. Auch in der Folge gelang es den Alt­dor­ferin­nen nicht, den gewün­scht­en Zugriff auf das Spiel zu bekom­men. Bal­lver­luste im Angriff wur­den von den Gast­ge­berin­nen mit schnellem Umschalt­spiel bestraft.
Während sich Regens­burg im Angriff vari­abel und durch­schlagskräftig präsen­tierte, fehlte es auf Seit­en der Alt­dor­fer Damen weit­er­hin an der nöti­gen Kon­se­quenz im Abschluss.
Zu oft scheit­erte man an der gut aufgelegten Torhü­terin der SG oder an unvor­bere­it­eten Wür­fen aus teil­weise ungün­sti­gen Posi­tio­nen.
Mit zunehmender Spiel­d­auer wuchs der Rück­stand weit­er an. Trotz kämpferischem Ein­satz und sicht­barem Willen, das Spiel noch ein­mal offen zu gestal­ten, set­zte sich die spielerische Über­legen­heit der Heim­mannschaft immer deut­lich­er durch. Der Lauf der SG Regens­burg ließ sich nicht mehr entschei­dend stop­pen.

Am Ende musste sich der TV 1881 Alt­dorf deut­lich mit 32:22 geschla­gen geben. Trotz des ernüchtern­den Ergeb­niss­es gilt es nun, die richti­gen Schlüsse aus der Par­tie zu ziehen, an den aufgezeigten Schwächen zu arbeit­en und den Blick nach vorne zu richt­en. Im näch­sten Spiel gegen den HV Oberviech­tach am 10.01.2026 bietet sich die Chance, das eigene Leis­tungsver­mö­gen wieder abzu­rufen und als geschlossene Ein­heit aufzutreten.
Bis dahin heißt es jet­zt erst ein­mal, Kräfte zu sam­meln und die wohlver­di­ente Wei­h­nachtspause zu genießen.